Mittwoch, 23. Juli 2014

ZUM ISRAELISCHEN RACHEAKT AN DEN PALÄSTINENSERN

Fragen von Ralph Boes, veröffentlicht auch auf seinem Blog www.grundrechte-brandbrief.de unter Aktuelles/Berichte

"Wenn in einem zivilisierten Land drei Kinder getötet werden – was macht man da? Man sucht die Mörder und stellt sie vor Gericht.

Israel hätte die volle Unterstützung der Palästinenser, wenn die Suche ERGEBNISOFFEN wäre und Israelis genau so zur Verantwortung gezogen würden, wie Palästinenser, wenn sie als Täter in Frage kämen.

Statt dessen herrscht jetzt Sippenhaft und Völkermord.

Sechs Fragen an unsere hoch-Gerechigkeits-empfindenden und hochweisen Politiker in Deutschland:

-Im 70sten Jahr nach Adolf Hitler:
Wie steht man hier zu Sippenhaft und Völkermord?

-Was unterscheidet den Racheakt der Israelis vom Massaker in Oraduor, welches man aus sicherer historischen Distanz letztens so entschieden zu verurteilen unternommen hat?

-Wie kann man, wenn man solche Racheakte nicht PINZIPIELL ächtet, sicher sein, dass nicht eine der Parteien verdeckte Terrorakte gegen sich selbst verübt, um "Strafmaßnahmen" gegen die andere Partei rechtfertigen und ausführen zu können?

-Wie will man verhindern, dass einzelne bornierte Verrückte - egal aus dem eigenen oder verdeckt aus dem gegnerischen Lager heraus - auf solchem Weg einen ganzen Krieg auslösen?

-Würde man hier einen Menschen, der ein Attentat auf Netanjahu begeht, genau so als "Widerstandskämpfer" – als Kämpfer für Gerechtigkeit – ehren, wie man das heute mit den Hitler-Attentätern tut?"



Anmerkung von "andere Identitaet wegen der Schnueffler" vor möglichen Diskussionen: 

Antisemitische Parolen, antijüdische Generalisierungen und sonstige Unterstellungen auch gegen Dritte haben hier nichts zu suchen.

Ferner sei angemerkt:
FRAGEN sind keine Antworten. Ebensowenig sind Fragen Vergleiche oder Gleichsetzungen.
Noch weniger sind Vergleiche das gleiche wie Gleichsetzungen.

Das Existenzrecht des Staates Israel wird durch keine der gestellten Fragen tangiert oder gar abgesprochen.
Das Existenz- und Lebensrecht keines jüdisch-gläubigen und keines in Israel beheimateten Menschen wird durch diese Fragestellungen gedanklich abgesprochen oder gegen das Lebensrechts eines anderen Menschen abgewertet oder aufgewertet.

Stellvertreterkämpfe unter missbräuchlicher Verwendung des Wortes "Antisemitismus" sind an dieser Stelle nicht nur überflüssig, sondern bringen keinen Frieden - weder betroffenen Israelis noch betroffenen Palästinensern noch denen, die über sie von außen reden und urteilen.

Dienstag, 3. Juni 2014

Aktion vor dem Jobcenter Friedrichshain-Kreuzberg: "Endlich Geld für Christel T."

http://jobcenteraktivistin.wordpress.com/presse/pressemitteilungen/

Christel T. hat es geschafft - langer Atem für Klagen wegen und trotz Totalsanktion über 5 Monate.
Ob man daraus ein Grundsatzuteil machen kann "während einer Totalsanktion kann man sich nicht bewerben bzw. niemand kann erwarten, dass man sich unter solchen Umständen bewirbt"????

Dienstag, 6. Mai 2014

Erwerbsloser schickt Massenbewerbungen

"Wir können auch anders":  mit einem Programm werden einem Erwerbslosen sämtliche neuen stellenausschreibungen zugeschickt, auf die er sich automatisch mit einer Software bewirbt:

http://aufgewachter.wordpress.com/2014/04/28/erwerbsloser-verschickt-uber-seine-high-speed-internetverbindung-rund-750-000-bewerbungen-in-20-stunden-per-e-mail-als-pdf-datei-aus-vollautomatisierter-serienbrieffunktion-heraus-bewerbungsnachweis/

man stelle sich vor, jede Bewerbung brächte 60 ct. Entschädigung (die üblich für Online - Bewerbungen) - auf jeden Fall eine sehr kreative Idee, wo bestehende HErrschaftsverhältnisse umgekehrt bzw. zurechtgerückt werden.


Mittwoch, 12. März 2014

Bewerbercheck im Internet

Firmen recherchieren Bewerberdaten im Internet - bewerten oft nach ähnlichen Maßstäben bestimmte Haltungen und Dargestelltes - das führt oft zur Ablehnung, wenn zu viel oder zu wenig über jemanden im Netz zu finden ist.
 
 
Ich frage mich:
 
wenn das alles so wie im Link oben ÜBLICH ist, wie weit ist dann der Schritt, dieses ÜBLICHE zum GESETZ zu erheben und es UMZUKEHREN?
Also dass es nicht einfach nur "schade" ist, wenn ein zu freizügiger Mensch "abgelehnt wird" obwohl er "gern anfangen will" - sondern wo Menschen unterstellt wird, durch Bekanntgabe ihrer Daten KEINEN JOB finden zu WOLLEN und dies etwa als SANKTIONSTATBESTAND in Hartz IV aufzuführen?
 
So nach dem Motto: der Vermittler macht bei seiner "Kundschaft" erstmal einen "Selbstdarstellungscheck" über das Internet und stuft danach die Vermittelbarkeit oder Vermittlungswilligkeit des Leistungsbeziehenden ein?

Montag, 10. Februar 2014

Samstag, 1. Februar 2014

Talkgäste gekonnt "Vorführen" - Methoden in den Mainstreammedien

Hier werden Möglichkeiten beschrieben, wie das (Mainstream)Fernsehen Talkshows so gestaltet, dass  keine "unliebsame Meinung" sich durchsetzt oder überzeugend dargestellt werden kann.

http://www.wallstreet-online.de/nachricht/6536599-geheimplan-markus-lanz-skandalsendung

Seid aufmerksame Zuschauer und achtet auf INHALTE über die Ihr Euch SELBST informiert - egal wie cool ein Moderator aussieht oder spricht - es sagt per se NICHTS über den Inhalt aus, den wenn überhaupt nur Euer eigener Verstand und Euer eigenes Herz bewerten sollte!