Mittwoch, 24. November 2010

Trotz Elterngeld (= Elitengeld): Anzucht von Reichen-Kindern mißglückt

U.v.d.L.: Elitemutter der Nation
Ursula von der Leyen hat im letzten Jahr unter großem Beifall der Koalition das Elterngeld eingeführt.
"Insbesondere die Gebildeten und Gutverdiener sollten zum Kinderkriegen animiert werden!
Es war wohl die erste und bislang auch einzige Hilfsleistung des deutschen Fürsorgestaats, bei der ein Zuschuss mit höherem Einkommen nicht etwa sinkt, sondern steigt.
1800 Euro Elterngeld im Monat sind für Gutverdiener drin; das entspricht dem Fünffachen des Hartz-IV-Regelsatzes.
" (Spiegel)
Das Modell ist jetzt gescheitert, weil die Reichen anscheinend nicht mehr Kinder produzieren.
Erster Kommentar (sakastisch):
Wenn die Reichen trotz Belohnung nicht mehr "Reichen-Kinder" herstellen/werfen/basteln/produzieren, dann muss man sie BESTRAFEN. Sie z.B. weitaus höhere Steuern zahlen lassen oder sie obdachlos machen, dass sie spuren. Bei Hartz IV ist das Bestrafungsmodell ja bestens ausgetestet und fördert sichtlich jegliche Motivation. 
   
Zweiter Kommentar (ernst):
Statt Elitengeld auszuzahlen und "Reichen-Kinder" züchten zu wollen
könnte man auch auf andere Weise die Überflutung des Landes von Armuts-Kindern senken:
Man könnte die Armut abschaffen.
Bedingungsloses Grundeinkommen: Das Familieneinkommen ist gesichert - und jedes Kind bringt das Geld, welches es kostet, in die Familie mit.
 
Ralph Boes
(Foto: Wikipedia Dirk Vorderstraße)

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